| Etwas abseits präsentierte Vostok Europe seine ersten Uhren auf der Basler Messer 2004. Alle, die damals am Stand vorbeikamen, waren vom gebotenen höchst erfreut. Schon rein optisch hatte die Kollektion wenig mit dem oftmals biederen Design von Uhren aus dem Ostblock zu tun. Überraschend gut war auch die Verarbeitung der Zeitmesser. Schnell |
entwickelten sich die Uhren zu einem begehrten Geheimtipp unter Uhrenkennern. Begonnen hatte die Geschichte von Vostok Europe rund eineinhalb Jahre zuvor, als sich das litauische uhrenvertriebs- und Designunternehmen Koliz und der Werkbauer Vostok aus dem russischen Tschistopol zu einem gemeinsamen Projekt zusammenschlossen.Ziel der Kooperation war es, Uhren |
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rechts: Mit der Drehlünette dieses Modells der Linie Vostok lassen sich die Zeitzonen einstellen. Besonderer Clou: Als Basis wurden rusissche Städte genommen.
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oben: Die N1 Rocket ist eine der wenigen Uhren mit zentraler 24-Stunden-Anzeige, die es überhaupt gibt.
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zu bauen, deren Erscheinungsbild den westlichen Designansprüchen genügte, die aber auch typisch russische Züge haben sollten. "Soviet Techno Design" war das Schlagwort, das für diesen gestalterischen Ansatz entwickelt wurde. Daher bekamen die einzelnen Modelle auch Namen, die auf russische technische Errungenschaften verwiesen: "Metro" erinnerte an die prächtigen U-Bahnstationen Moskaus, "Lunokhod" erhielt ihren Namen vom ersten Mondroboter, "TU-144" war nach dem ersten Überschallpassagierflugzeug der Welt benannt, "K3" hieß das erste nukleargetriebene U-Boot der Sowjetunion. Die jüngsten Innovationen der Designschmiede heißen "N1-Rocket", eine Uhr mit zentraler 24-Stunden-Anzeige, die ihren Namen von der stärksten je gebauten Rakete hat, „Arktika“, ein nach Eisbrecher-Klasse |
benannter Zeitmesser mit massivem rechteckigen Gehäuse und „Antonov Mriya“, die ihren Namen vom zurzeit größten Frachtflugzeug der Welt hat. Das Design der Uhren ist sportlich-technisch. Entsprechend sind die Zeit-messer gebaut und somit ideale Zeitmesser für den Alltag.
Vostok Europe verwendet ausschließlich mechanische Uhr-werke, die von Vostok speziell modifiziert werden. Sie unterliegen höheren Qualitätsanforderung, als die herkömmlichen russischen Werke, was sich vor allem bei der Ganggenauigkeit bemerkbar macht. Zwar werden die schweizerischen Standards noch nicht ganz erreicht, aber beim Hersteller arbeitet man kontinuierlich an Verbesserungen. Das kommt dem Unternehmen zugute, dass in Tschistopol, rund 1000 |